Heute ist Faschingsdienstag

8 Mrz

Wir starten mit einem klassichem Weißwurstfrühstück (Prosecco statt Bier), basteln unsere Kostüme und verbringen den Tag am Viktualienmarkt.

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Heute kochen wir das E

25 Feb

Nach einer Winterpause machen wir heute weiter im Alphabet. Die fehlenden Buchstaben zwischen Y und E holen wir nach.

Heute also das E = Erbsen. Es gibt ein Erbsenpürre (Zwiebeln, Knoblauch in der Pfanne glasig braten, tiefgefrorene Erbsen und etwas zugeben, kurz garen > pürieren) und Saltimbocca Romana (haben wir schon vorgestellt) aus Hühnchenfleisch.  Ein schnelles leckeres Essen.

Nicht alle haben so viel Glück mit Erbsen. Wir erinnern uns an Woyzeck, der von dem Doktor für seine irrsinnigen Forschungszwecke zu einer Erbsendiät verpflichtet wurde. Gesundheitlich gut ging es ihm nicht, aber komerziell war es für ihn ein Erfolg. Der Doktor stellt fest: „Er hat die schönste Aberratio mentalis partialis, die zweite Spezies, sehr schön ausgeprägt. Woyzeck, Er kriegt Zulage!“

Wie alle ehemaligen Studenten der Uni Bayreuth studiert legen wir auf Quellenangaben größten Wert: Georg Büchner, Woyzeck, mp3 bei Projet Gutenberg (der berühmte aus Mainz, nicht der jetzige zu Guttenberg), Sprecher Thomas Rappel.

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Heute kochen wir das A

20 Feb

Heute stellen wir das A =Aglio vor, dass wir schon Anfang Dezember gekocht haben. Wie die meisten waren wir in der Vorweihnachtszeit sehr beschäftigt und haben uns für ein typisches Gericht aus Italien entschieden: Spaghetti Aglio Olio, einfach und gut.

Vorab unsere kalten Antipasti: gedünsteter Blumenkohl in Essig-Öl-Knoblauch-Sud, marinierte Karotten, Oliven, Salami und Schinken, Ananas

Die Spaghetti machen wir selbst:

400 g Mehl (wir nehmen das italienische Spezialmehl aus der Hofbräuhaus Kunstmühle)

4 Eier

½ TL Salz

2 EL Öl

Eier, Salz und Öl verrühren, Mehl nach und nach einarbeiten; den Teig kneten (ja, mit den Händen!) bis er glatt ist (also 20 Minuten darf man da schon kneten). Der Teig darf dann etwas ruhen.

Mit der Nudelmaschine schneiden wir die Spaghetti. Den Knoblauch schneiden wir in feine Scheibchen (die Knoblauchpresse haben wir längst abgeschafft; der Knoblauch hat ein viel feineres Aroma, wenn er geschnitten wird; macht etwas mehr Mühe, lohnt sich aber) und schwenken ihn kurz in heißem Olivenöl. Jetzt geht alles schnell, denn der Knoblauch darf nicht braun werden. Wenn das mal passiert, lieber wegschütten und von Neuem anfangen. Die Spaghetti kochen nur kurz und landen direkt aus dem Kochwasser in der Pfanne (nicht abtropfen lassen; so haben wir etwas mehr Flüssigkeit). Salz, Pfeffer, Parmesan > guten Appetit!

Was viele nicht wissen: Spaghetti wurden auch in der Schweiz angebaut.

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Heute besuchen wir Regensburg

19 Feb

Heute sind wir also wieder in Regensburg und trinken Café im MEA. In der kleinen Espressobar gibts selbstgebackene Kuchen (also, die Café-Leute haben ihn gebacken, nicht wir) und herrlichen Café.

Wir sind im Stadtteil Stadtamhof, einfach auf der anderen Seite der steinernen Brücke. Stadtamhof war eine eigene kleine Stadt und gehörte zu Bayern, während Regensburg stets reichsfreie Stadt war. Wir freuen uns auf den Sommer, wenn wir endlich draußen sitzen können und auch den Platz vor dem MEA genießen können.

Heute kochen wir das Y

7 Nov

Dank unserer Freunde aus Japan haben wir auch heute etwas zu kochen: Yakisoba!

Yakisoba ist ein Nudelgericht mit etwas Fleisch und Gemüse (bei uns: Weißkohl, Karotten, Ingwer) und einer Soße. Das Essen stellt wohl so eine Art Hausmannskost dar, jedenfalls ist es schnell zubereitet und sehr lecker. Wir werden es wieder kochen.

Um die typische Soße für Yakisoba zu finden war ich in einem Japan-Laden in der Sendlinger Straße. Meine Frage nach den Zutaten für Yakisoba beantwortete man mit einem Griff ins Regal. Man bot mir freundlich ein Fertiggericht an, das man nur mit etwas Wasser aufgießen muss. Mein Hinweis, dass ich das Gericht frisch kochen möchte, erntete eiin mitleidiges Lächeln. Dort konnte man mir nicht helfen.

Ich bin also zu einem anderen Japan-Shop gegangen mit demselben reflexartigen Griff zum Fertiggericht (allerdings nicht so freundlich). Auf Nachfrage habe ich mich für eine Fertigsauce entschieden, um den typischen Geschmack kennen zu lernen.

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heute kochen wir das X

1 Nov

Wir sind wieder bei unserem Angstbuchstaben, dem X, gelandet.

In der deutschen Sprache steht er in der Häufigkeitsskala am 24.Platz, als an vorletzter Position! Wir sind also auf Spurensuche gegangen:

1) In Bayern kennen wir immerhin den Vornamen Xaver (oder häufiger Franz Xaver). Das war mal ein Nachname, nämlich der von Francisco de Xavier, der in Spanien geboren wurde und  1552 auf einer Insel, die dem chinesichen Festland vorgelagert war, mit 46 Jahren starb. In der Zwischenzeit hatte er die Gesellschaft Jesu gegründet und als Jesuit erfolgreich Goa, Indonesien und Japan für die katholische Kirche missioniert. 1622 wurde er vom Papst heilig gesprochen.

2) Das bringt uns zur zweiten Spur, denn immerhin stammt der Buchstabe X aus dem lateinischen Alphabet. Latein hat in Bayern eine große Bedeutung. Das große Latinum gehört immer noch selbstverständlich zu einer fundierten Schulbildung und in der Stiftskirche St. Kajetan (Theatinerkirche) wird das Hochamt jeden Sonntag in lateinischer Sprache gefeiert. Schließlich und endlich sitzt ein Landsmann auf den Stuhl Petri, der fließend Latein spricht.

Unsere Spurensuche durch 5 Jahrhunderte bis nach China hat uns zwei mal zum Papst geführt, doch es hilft nichts (besser: nix). Wir haben kein Rezept gefunden.

Wir kochen also heute eine X-Staben-Suppe. Dazu sortieren wir die Xe aus den Buchstabennudel aus geben sie in die Hühnersuppe. Ein Rezept für eine gute Hühnersuppe haben wir nicht. Wir haben uns zwar größte Mühe gegegben, aber die Suppe schmeckte nicht nach Huhn. Nachdem wir mit Fertigsuppe nachgeholfen haben kamen gab es dann doch ein gutes Ergebnis.

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Heute kochen wir das W

17 Okt

Wir sind wieder beim W. Hier lauert ein Rezept, das wir zwar schon gekocht haben, aber dem wir nicht widerstehen können: Wiener Schnitzel, natürlich vom Kalb.

Dazu gab es Bratkartoffeln und Kopfsalat. So richtig gut ist das Schnitzel nicht gelungen, da die Semmelbrösel zu grob waren (selbst gemacht aus Brotresten, aber nicht fein genug). Es hat wunderbar geschmeckt, aber optisch waren wir etwas enttäuscht.

Zum Trost gab es noch einen Wiener Kaiserschmarren mit Apfelkompott. In der Hofbräu Kunstmühle, der letzten Mühle in der Innenstadt von München, haben wir Weizendunst gekauft. Das ist ein besonders griffiges Mehl, das uns für den Kaiserschmarren empfohlen wurde. Es hat bestens geklappt. Da bleiben keine Wünsche offen.

Den Kaiserschmarrn verdanken wir angeblich Kaiser Franz Joseph I, der auf die Verfeinerung des ungarischen Palatschinken stand. Was hat das mit uns zu tun?

> Erstens historisch: der Franzl war immerhin der Gatte unserer Sissi, die in München geboren wurde (in der Ludwigstraße im Herzog-Max-Palais, also nicht weit von hier; heute erinnert eine Gedenktafel an sie)

> Zweitens historisch: die Ungarn haben beim Paneuropäischen Frühstück den eisernen Vorhang geöffnet. Die Ungarn haben wurden damit endgültig Teil der deutschen Wiedervereinigung.

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Heute kochen wir das V

3 Okt

Heute machen wir wieder einen Kalbsbraten, diesmal Vitello alla Sarda!

Ein paar Schritte zum Elisabethmarkt und schon hat Betty einen wunderbaren Kalbsbraten aus der Nuss gekauft. Danke an den Metzger Florian Weil, der die Metzgerei in der ehemaligen Freibank betreibt!

Das Rezept ist leicht nach zu kochen, eigentlich ein klassischer Braten. Die Besonderheit liegt in den Zitronenscheiben, die in den Schmortopf kommen und die Kapern, die zum Schluss in die Sauce gehören.

Unser Tipp: unbedingt nachkochen!!! Wir haben ein neues Lieblingsgericht gefunden!!

Vorab gab es Tomaten mit Mozarella de Bufala (die Restaurantpreise für diese kleine Vorspeise werden in München immer unverschämter!) und als Begleitung einen tollen Rotwein, den Márcia aus Frankreich mitgebracht hat.

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Heute kochen wir das U

26 Sep

Das U fordert unsere Fantasie heraus, weil es nicht so viele bekannte Rezepte mit U gibt. Wir sind dann doch auf eine wunderbare Sache gestoßen: Urad Dal!

Urad Dal oder Urid Dal sind Linsen aus Indien. Wenn sie geschält sind (bei uns) sind sie cremeweiss. In unserem Indienladen in der Augustenstraße reicht ein Griff ins Regal und schon geht es los:

250 g Urid Dal

1/4 TL gemahlener Kurkuma

4 reife Tomaten (in Stücken)

1 gehackte Zwiebel

werden in ca. 1 l Wasser ca. 40 Minuten gekocht. Wenn die Linsen gar sind, werden sie gewürzt:

1/2 TL Fenchelsamen

5 cm Ingwer gerieben

Chilli

1 Prise Asafötida

die Gewürze werden in Öl ca. 1 Minute gegart und dann in den Dal gegeben; noch ca. 5 Minuten ziehen lassen und fertig! Sehr lecker!

Wir haben im Kochbuch etwas weiter geblättert und uns für Saag Bahji nachgekocht. Hier wird Spinat mit Kartottenwürfel in Ghee angebraten, mit Chili, Ingwer und Zitronensaft gewürzt. Geht sehr schnell und ist wieder…lecker!

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Heute kochen wir das T

22 Sep

Und heute kochen wir das T:

Dafür „reisen“ wir nach Thüringen. Heute hat Kerstin Ihre Prämiere in unserem Blog.

Thüringen ist als direkter Nachbar Bayerns auch ein Land der Genießer. Direkt aus dem Thüringer Wald stammt Kerstin, die in München ihre zweite Heimat gefunden hat. Und hier hält sie auch gerne mal ihre Fahne hoch (und den Kochlöffel), um die Münchner mit Spezialitäten aus ihrer Heimat zu verwöhnen.

Wir kochen heute ein klassisches thüringisches Nationalgericht:

Thüringer Rouladen, Thüringer Rotkohl und natürlich Thüringer Klöße.

Der schwierige Teil bei dieser Aktion sind die Klöße – besser gesagt der Kloßteig.

Nach uralter Tradition braucht man für die Herstellung des Kloßteiges viel Zeit ;-)

Doch diese uralte Tradition kann heutzutage auch locker umgangen werden.

Den ursprünglich mühsam hergestellten Schab kann man heute schon abgepackt im Supermarkt (leider nur in Thüringen) erwerben. So spart sich die Hausfrau sehr viel Zeit, die sie sinnvoller nutzen kann.

Die folgenden Bilder mit den Beschreibungen helfen Euch bei der Zubereitung. Viel Erfolg!

Wir hoffen nun Euren Appetit angeregt zu haben und wünschen viel Spaß beim Nachkochen.

Mahlzeit!

Kerstin und Armin

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