Archiv | Februar, 2011

Heute kochen wir das E

25 Feb

Nach einer Winterpause machen wir heute weiter im Alphabet. Die fehlenden Buchstaben zwischen Y und E holen wir nach.

Heute also das E = Erbsen. Es gibt ein Erbsenpürre (Zwiebeln, Knoblauch in der Pfanne glasig braten, tiefgefrorene Erbsen und etwas zugeben, kurz garen > pürieren) und Saltimbocca Romana (haben wir schon vorgestellt) aus Hühnchenfleisch.  Ein schnelles leckeres Essen.

Nicht alle haben so viel Glück mit Erbsen. Wir erinnern uns an Woyzeck, der von dem Doktor für seine irrsinnigen Forschungszwecke zu einer Erbsendiät verpflichtet wurde. Gesundheitlich gut ging es ihm nicht, aber komerziell war es für ihn ein Erfolg. Der Doktor stellt fest: “Er hat die schönste Aberratio mentalis partialis, die zweite Spezies, sehr schön ausgeprägt. Woyzeck, Er kriegt Zulage!”

Wie alle ehemaligen Studenten der Uni Bayreuth studiert legen wir auf Quellenangaben größten Wert: Georg Büchner, Woyzeck, mp3 bei Projet Gutenberg (der berühmte aus Mainz, nicht der jetzige zu Guttenberg), Sprecher Thomas Rappel.

Heute kochen wir das A

20 Feb

Heute stellen wir das A =Aglio vor, dass wir schon Anfang Dezember gekocht haben. Wie die meisten waren wir in der Vorweihnachtszeit sehr beschäftigt und haben uns für ein typisches Gericht aus Italien entschieden: Spaghetti Aglio Olio, einfach und gut.

Vorab unsere kalten Antipasti: gedünsteter Blumenkohl in Essig-Öl-Knoblauch-Sud, marinierte Karotten, Oliven, Salami und Schinken, Ananas

Die Spaghetti machen wir selbst:

400 g Mehl (wir nehmen das italienische Spezialmehl aus der Hofbräuhaus Kunstmühle)

4 Eier

½ TL Salz

2 EL Öl

Eier, Salz und Öl verrühren, Mehl nach und nach einarbeiten; den Teig kneten (ja, mit den Händen!) bis er glatt ist (also 20 Minuten darf man da schon kneten). Der Teig darf dann etwas ruhen.

Mit der Nudelmaschine schneiden wir die Spaghetti. Den Knoblauch schneiden wir in feine Scheibchen (die Knoblauchpresse haben wir längst abgeschafft; der Knoblauch hat ein viel feineres Aroma, wenn er geschnitten wird; macht etwas mehr Mühe, lohnt sich aber) und schwenken ihn kurz in heißem Olivenöl. Jetzt geht alles schnell, denn der Knoblauch darf nicht braun werden. Wenn das mal passiert, lieber wegschütten und von Neuem anfangen. Die Spaghetti kochen nur kurz und landen direkt aus dem Kochwasser in der Pfanne (nicht abtropfen lassen; so haben wir etwas mehr Flüssigkeit). Salz, Pfeffer, Parmesan > guten Appetit!

Was viele nicht wissen: Spaghetti wurden auch in der Schweiz angebaut.

Heute besuchen wir Regensburg

19 Feb

Heute sind wir also wieder in Regensburg und trinken Café im MEA. In der kleinen Espressobar gibts selbstgebackene Kuchen (also, die Café-Leute haben ihn gebacken, nicht wir) und herrlichen Café.

Wir sind im Stadtteil Stadtamhof, einfach auf der anderen Seite der steinernen Brücke. Stadtamhof war eine eigene kleine Stadt und gehörte zu Bayern, während Regensburg stets reichsfreie Stadt war. Wir freuen uns auf den Sommer, wenn wir endlich draußen sitzen können und auch den Platz vor dem MEA genießen können.

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