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Heute kochen wir das W

17 Okt

Wir sind wieder beim W. Hier lauert ein Rezept, das wir zwar schon gekocht haben, aber dem wir nicht widerstehen können: Wiener Schnitzel, natürlich vom Kalb.

Dazu gab es Bratkartoffeln und Kopfsalat. So richtig gut ist das Schnitzel nicht gelungen, da die Semmelbrösel zu grob waren (selbst gemacht aus Brotresten, aber nicht fein genug). Es hat wunderbar geschmeckt, aber optisch waren wir etwas enttäuscht.

Zum Trost gab es noch einen Wiener Kaiserschmarren mit Apfelkompott. In der Hofbräu Kunstmühle, der letzten Mühle in der Innenstadt von München, haben wir Weizendunst gekauft. Das ist ein besonders griffiges Mehl, das uns für den Kaiserschmarren empfohlen wurde. Es hat bestens geklappt. Da bleiben keine Wünsche offen.

Den Kaiserschmarrn verdanken wir angeblich Kaiser Franz Joseph I, der auf die Verfeinerung des ungarischen Palatschinken stand. Was hat das mit uns zu tun?

> Erstens historisch: der Franzl war immerhin der Gatte unserer Sissi, die in München geboren wurde (in der Ludwigstraße im Herzog-Max-Palais, also nicht weit von hier; heute erinnert eine Gedenktafel an sie)

> Zweitens historisch: die Ungarn haben beim Paneuropäischen Frühstück den eisernen Vorhang geöffnet. Die Ungarn haben wurden damit endgültig Teil der deutschen Wiedervereinigung.

Heute kochen wir das V

3 Okt

Heute machen wir wieder einen Kalbsbraten, diesmal Vitello alla Sarda!

Ein paar Schritte zum Elisabethmarkt und schon hat Betty einen wunderbaren Kalbsbraten aus der Nuss gekauft. Danke an den Metzger Florian Weil, der die Metzgerei in der ehemaligen Freibank betreibt!

Das Rezept ist leicht nach zu kochen, eigentlich ein klassischer Braten. Die Besonderheit liegt in den Zitronenscheiben, die in den Schmortopf kommen und die Kapern, die zum Schluss in die Sauce gehören.

Unser Tipp: unbedingt nachkochen!!! Wir haben ein neues Lieblingsgericht gefunden!!

Vorab gab es Tomaten mit Mozarella de Bufala (die Restaurantpreise für diese kleine Vorspeise werden in München immer unverschämter!) und als Begleitung einen tollen Rotwein, den Márcia aus Frankreich mitgebracht hat.

Heute kochen wir das S

18 Sep

Das S stand bei uns für Sommerpause. Wir haben in den letzten Wochen neue Inspirationen gesucht und setzen den Blog heute mit dem S für Scaloppine fort:

Unsere Metzgerin, Frau Bruckner, hat uns dünne Kalbsschnitzel aus der Oberschale, also Scaloppine, geschnitten, wir haben den frischen Spinat mit Zwiebeln und Knoblauch gedämpfte und die kleinen Kartoffeln gegart und in etwas Butter geschwenkt. Damit waren die Vorarbeiten auch schon fertig und wir konnten uns den Scaloppine widmen.

Den Anfang machte Saltimbocca alla Romana: hier bekommt das Kalbsschnitzel Parmaschinken und ein frisches Salbeiblatt als Begleiter. Der Bratensud wird mit etwas Weißwein abgelöscht und fertig! Eines unserer Lieblingsrezepte.

Dann waren wir neugierig auf Scaloppine al Limone: hier wird das Schnitzel mit Zitrone beträufelt und der Bratensud mit Zitronensaft und Weißwein abgelöscht. Schmeckt sehr leicht und lecker. Wir haben allerdings etwas mit Zitronensaft übertreiben. Beim nächsten mal wird nehmen wir weniger.

Die dritte Variante war Scaloppine al Marsala: hier wird die Sauce aus Marsala gemacht, der etwas einkocht und mit Butter gebunden wird. Ganz lecker!!

Den Abschluss machte Saltimbocca alla Romana mit einer Marsala Sauce, also eine Mischung der vorgenannten Varianten. Sehr lecker, sehr kräftig.

Das S ist uns bestens gelungen und wir freuen uns auf das T.

heute kochen wir das O

9 Mai

Unser heutiges O haben wir schnell gefunden: Ossobuco alla milanese. In Bayern kennen wir uns mit Kalbshaxen gut aus, aber was man in Mailand damit macht, ist besonders lecker. Betty hat am Elisabethmarkt beim Metzger Stefan Moll wunderbare frische Scheiben von der Kalbshaxe bekommen (frisch bedeutet hier: frisch eingefroren, damit die Scheiben aufgesägt (aufgeschnitten werden können > beim Auftauen merkt man die Qualität).

Unser Mitkoch Peter hat darauf geachtet, dass die Haxenscheiben langsam schmoren. 2 1/2 Stunden braucht es mit dem ganzen Schnippelgemüse schon. In der Zwischenzeit haben wir frische Nudeln gemacht: Orecchiette, also Nudeln in Öhrchenform. Hier müssen wir noch etwas üben. Irgendwie waren sie zu mehlig…

Eigentlich ist Ossobuco ein einfaches Gericht. Man braucht einige Ofenzeit und ordentliche Zutaten. Das Ergebnis ist sehr lecker (wir haben kein Problem damit, dass auch ein rustikaler Knochen auf dem Teller liegt…). Bitte nachkochen.

Zum Abschluss einen Obstsalat, denn endlich gibt es wieder schöne Früchte. Ein guter Schuss Cointreau schadet nicht.

Heute kochen wir das W

29 Aug

Unser Alphabeth geht langsam zu Ende und wir geben uns noch einmal richtig Mühe. Wir haben einige Ideen verworfen, die nicht in die Saison passen, zu einfach waren oder schon „abgekocht“ sind. Also kein Wok, kein Wild, kein Wirsing. Als Vorspeise gab es schlicht Walnussbrot, Wacholderschinken und andere W-Sachen.

Wir sehen in unser geliebtes Österreich und finden in der Alpenrepublik unser heutiges Rezept: das berühmte Wiener Schnitzel!

Das Schnitzel „Wiener Art“, das man in jedem Büdchen und Autobahnrasthof von der Ostsee bis an den Bodensee kaufen kann, ist eine Beleidigung für das Wiener Schnitzel. Wir nehmen zartes Kalbfleisch (ja, kostet etwas) und versehen es mit einer goldenen Panade. Ein volkstümliches Essen, bei dem jede Zutat schlicht aber ausgesucht ist.

Betty und ich hatten vor einiger Zeit die Idee, ein Kalbschnitzel mit der Überschrift „Wiener…“ zu versehen und in die Friteuse zu werfen: grässliches Ergebnis! Es war zäh und trocken. Schade, dass dafür ein Kalb sterben musste.

Heute gab es als Beilage Kartoffeln und schlichten Kopfsalat. Das Rezept, nach dem wir uns gerichtet haben, macht deutlich, dass man große Teller, Teller und Platten braucht. Man kann kein Wiener Schnitzel „sparsam“ auf einem Tellerchen panieren. Das klappt nur, wenn man großzügig arbeitet. Wer Hunger hat, muss nicht lange warten: das Ausbacken geht im Nu. Es dauert bestenfalls 3 Minuten (Betty meint, sogar noch schneller). Wichtig ist dass das Fett (richtig viel) gut heiß ist.

Das Ergebnis: selbst Dagmar Koller hätte es wohl geschmeckt (unser Glückwunsch zu ihrem runden Geburtstag). Wir waren happy. Felix Austria. Felix Betty. Felix Dierk.

Baba!

Heute kochen wir das S

18 Jul

Beim S landen wir wieder bei unserer beliebten Italienischen Küche: Saltimbocca alla Romana

Das Rezept ist bereits gut erprobt. Unsere Metzgerin hat uns wunderbare dünne Kalbsschnitzel geschnitten, die wir mit Serranoschinken und Salbeiblättern belegt haben. Kurz damit in die Pfanne und den Fonds mit Weisswein abgelöscht und mit kalter Butter legiert. Das wars, köstlich!

Als Beilage haben wir Bohnen, Karotten und Sellerie blanchiert und in der Pfanne mit etwas Zucker karamelisiert.

Salat war unser Vorspeise. Viva Italia!

Heute kochen wir das K

21 Mai

Heute haben wir Gäste:

Zenaida, die gestern aus Tallin kam und auf dem Weg nach Buenos Aires ist.

Peter S., der uns mit Kochkenntnis unterstützt und

Pee, der unseren Blog auf den Weg gebracht hat.

Als Vorspeise gibt es einen Kopfsalat, mit Karottenjulienne, Kresse mit einer sensationellen (verantwortlich: Zenaida) Kräuter-Balsamicosauce. Angerichtet in einem neumodischen, lila Mörser. Wir sind glücklich, dass Kopfsalat wieder etwas in Mode gekommen ist. Er erinnert uns an die Gemüsegärten unserer Großeltern.

Unser Metzger hat sich wieder bewährt. Vielen Dank Frau Bruckner, welche ist die Frau des Metzgers (Augustenstraße, Ecke Hessstraße)! Der Kalbsbraten war herrlich: angebraten in der Pfanne, Zwiebelchen dazu, Kalbsknochen und abgelöscht in Weisswein. Alles ab in den Römertopf für ca. ein Stündchen.

Jetzt kam die große Stunde von Peter S.: fränkische Klöße. Croutons sanft in einer Pfanne mit Olivenöl gebacken, Tüte mit Kloßteig auf > kneten, knatschen und kreieren. In siedendem Salzwasser ca. 25 Minuten ziehen lassen.

Als Beilage gab es Karotten: geschnippelt, geschnappelt und ca. 15 Minuten gekocht.

Jetzt kommen wir zur Krönung: statt einer Kirsche obenauf (cherry on the top) haben wir eine Sauce gemacht: Schinkenspeck angebraten, klein geschnittene Champignons, den Jus vom Braten und Sauerrahm! Das war es. Sensationell.

Als Begleiter gab es Wein vom Kalterer See, Auslese Classico, wieder eine Empfehlung von unserer Nordendquelle und kaltes Kranenwasser.

Dann folge Bettys große Stunde: Klosterliköre, die Kollektion! Die Auswahl ging von Ettaler Klosterhopfen, Chartreuse, Chiemseer Klosterlikör, Andechser Klosterkräuter.

Wer glaubte an eine Steigerung? Peter S. machte es möglich: Kääääsekuche, selbst gemacht. Kaffee dazu.

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