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Heute kochen wir das U

26 Sep

Das U fordert unsere Fantasie heraus, weil es nicht so viele bekannte Rezepte mit U gibt. Wir sind dann doch auf eine wunderbare Sache gestoßen: Urad Dal!

Urad Dal oder Urid Dal sind Linsen aus Indien. Wenn sie geschält sind (bei uns) sind sie cremeweiss. In unserem Indienladen in der Augustenstraße reicht ein Griff ins Regal und schon geht es los:

250 g Urid Dal

1/4 TL gemahlener Kurkuma

4 reife Tomaten (in Stücken)

1 gehackte Zwiebel

werden in ca. 1 l Wasser ca. 40 Minuten gekocht. Wenn die Linsen gar sind, werden sie gewürzt:

1/2 TL Fenchelsamen

5 cm Ingwer gerieben

Chilli

1 Prise Asafötida

die Gewürze werden in Öl ca. 1 Minute gegart und dann in den Dal gegeben; noch ca. 5 Minuten ziehen lassen und fertig! Sehr lecker!

Wir haben im Kochbuch etwas weiter geblättert und uns für Saag Bahji nachgekocht. Hier wird Spinat mit Kartottenwürfel in Ghee angebraten, mit Chili, Ingwer und Zitronensaft gewürzt. Geht sehr schnell und ist wieder…lecker!

Heute kochen wir das A

17 Nov

Es geht in die zweite Runde: wir kochen das ABC, heute wieder das A.

Mit wenig Phantasie sind wir auf A wie Aprikosen gestoßen und hatten einen Glückstreffer: Jardaloo Ma Murgh aus Indien. Es ist ein Rezept der Parsen, einer kleinen Glaubensgemeinschaft, die heute hauptsächlich in Mumbai lebt. Der Name Parsen deutet ihre Herkunft aus Persien an und erklärt damit auch das Rezept: Aprikosen (= Jardaloo, Jardalu) stammen aus dem heutigen Afganistan und und werden hier als getrocknete Früchte mit Hähnchen (=Murgh) kombiniert.

Die Gewürze sind üppig und in der Kombination unschlagbar: Ingwer, Zimt, Nelken, Kardamon, Chilli, Kurkuma und Kreuzkümmel. Nur Mut, es schmeckt!

Die Beilage war Chapati, das indische Fladenbrot. Das Chapatimehl haben wir, wie auch alle Gewürze, wieder in dem netten Bollywood Store in der Nachbarschaft erhalten. Es funktioniert wirklich! Die ausgerollten Fladen blähen sich inder Pfanne auf und schmecken original. Das macht wirklich keine Arbeit, also zum Nachkochen geeignet.

Indien, wir bleiben Dir kulinarisch treu!

Heute kochen wir das I

15 Mai

Iiiii,……… wie indisch!

Nach längerem Suchen fand Betty im Internet einige anregende Rezepte. Erstmal gab es eine große Einkaufsliste. Gelobt sei unser Asien Laden am Hollenzollernplatz. Alle Gewürze und den Reis hat sie dort bekommen. Die restliche Zutaten waren kein Problem.

Vorspeise (Seite 8, 2. Rezept im Pdf): ganz einfach! Tomaten mit Joghurt. Der Pfiff liegt in der Sauce. Schwarze Senfkörner werden mit einer grünen Chilischote in Öl gegart (Tipp: Deckel bereit halten, die Körner sind winzig und springen aus der Pfanne). Wir waren erstaunt, dass es nicht zu scharf war. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Hauptspeise: Huhn mit Cashewnüssen in schwarzen Gewürzen (Seite 28 im Pdf). Mhmmm…!

Wir habe eine beeindruckende Zahl und Menge an Gewürzen zu eine Masala verarbeitet. Tüchtig Knoblauch, eine Zimtstange, frischen Ingwer, 6 getrocknete rote Chili, Koriander- und Kreuzkümmelsamen, Nelken, Kokosraspeln, Cashewnüssen und Zwiebeln. Die Gewürze werden in eine Pfanne geröstet (sensationeller Duft) und dann mit Wasser zu einer Paste püriert. Die Hühnerteile werden in den Masala gegart. Dazu gibt es Basmatireis.

Das war es eigentlich. Das Hähnchen war wunderbar. Schärfer darf es aber nicht sein. Dierk hat sich mit indischem Essen versöhnt (obwohl er in Indien geboren ist, war er skeptisch), weil es so lecker war.

Tipp 1: die Masala muss wirklich fein püriert werden; unsere war etwas grob

Tipp 2: die Farbe der Masala war nicht schwarz sondern ehe langweilig. Bei nächsten mal vielleicht etwas Kurkuma?

heute kochen wir das B

20 Mar

B wie Brotzeit, Biergarten, Braten, Barbecue, Brokkoli, Bratkartoffeln

Wir haben uns bei Karstadt Hauptbahnhof inspirieren lassen. Herausgekommen ist Bulgarische Hähnchenbrust …….

Also wir koche das B wie Bulgarische Hähnchen-Brust; das Internet belehrt uns, dass es in Bulgarien z.B. KAWARMA gibt. Statt Schwein nehmen wir Hähnchen und los:

Hähnchenbrust in Würfel  schneiden, mit mageren Schinkenwürfeln und Chili in bescheidenem Maße (Hinweis: Chili aus Thailand kann einem die Zunge, den Gaumen und dann innere Organe polieren) in Öl anbraten > rausnehmen, damit Fleisch nicht zu trocken wird

Jetzt 6 Zwiebeln schnippeln + Knoblauch (soviel wie im Haus ist > viel) anbraten, mit Weißwein ablöschen und köcheln lassen. Eine Dose Tomatenwürfel rein + Salz + Pfeffer + Lorbeerblätter + Paprikapulver edelsüß und ein kleines Gebet zum Himmel, damit das klappt.

Jetzt kommt der Clou: alles mit dem Fleisch in eine Keramikform „Giuvetschee” (hier kann man endlich den Topf vom Töpferkurs in der VHS zeigen) geben und !!!!! 2 rohe Eier darüber. Das kommt jetzt in den Backofen bis es durch ist.

Es wäre magenschonend, wenn vorher der Chili wieder entfernt würde, so wie bei uns.

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