Schlagwort-Archiv: Hühnchen

heute kochen wir das k

13 Mar

Heute knüpfen wir mit unserem ABC-kochen das Thema vom letzten Buchstaben, nämlich Fusion, auf. Wir wechseln den Kontinent, kommen von Amerika nach Afrika und lernen, dass es in Kapstadt eine berühmte Küche aus Malaysien gibt, die von früheren Sklaven aus ihrer Heimat mitgebracht wurde.

Unsere heutige Mitköchin, Rike, kennt das Rezept aus ihrer Kindheit in Südafrika und stellt es uns vor: ein kap-malayisches Huhn. Sobald man die Gewürze sieht, kann man sich vorstellen, wo die Reise hingeht:

Kardamom, Fenchel- und Dillsamen, Zimt, Kreuzkümmel, Sternanis, Knoblauchzehen, frischer Ingwer, Koriander und mildes Currypulver aber nur 1 roten Chili.

Rikes Arbeitsanweisung klang schlicht: die Gewürze werden in heißem Öl geschwenkt und dann nach und nach das Hühnerfleisch (1kg reicht), das Gemüse (bei uns: Paprika, Pilze, Zwiebel, Staudensellerie, Zucchini), die Tomaten (aus der Dose) und eine Mango (steht nicht im Rezept) dazu gegeben. Nach 20 oder 30 Minuten ist alles fertig und wird abgeschmeckt (Salz, Limonensaft).

Wir mussten zwischendurch eine  Zwangspause einlegen, weil der Arbeitsschritt “die Gewürze werden in heißem Öl geschwenkt” zur Aromaattacke auf unsere Bronchen wurde. Der Duft der Gewürze hat uns fast den Atem verschlagen. Immerhin duftet Bettys Wohnung jetzt nach einer asiatischen Garküche.

Das Ergebnis ist ein fruchtiges Hühnercurry, das nicht ganz so scharf ist, wie in Indien. Herrlich! Wir haben dazu Chapati (Rezept beim A) gemacht und den Abend sehr genossen.

Danke Rike! Bis zum nächsten mal!

Heute kochen wir das I

15 Mai

Iiiii,……… wie indisch!

Nach längerem Suchen fand Betty im Internet einige anregende Rezepte. Erstmal gab es eine große Einkaufsliste. Gelobt sei unser Asien Laden am Hollenzollernplatz. Alle Gewürze und den Reis hat sie dort bekommen. Die restliche Zutaten waren kein Problem.

Vorspeise (Seite 8, 2. Rezept im Pdf): ganz einfach! Tomaten mit Joghurt. Der Pfiff liegt in der Sauce. Schwarze Senfkörner werden mit einer grünen Chilischote in Öl gegart (Tipp: Deckel bereit halten, die Körner sind winzig und springen aus der Pfanne). Wir waren erstaunt, dass es nicht zu scharf war. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Hauptspeise: Huhn mit Cashewnüssen in schwarzen Gewürzen (Seite 28 im Pdf). Mhmmm…!

Wir habe eine beeindruckende Zahl und Menge an Gewürzen zu eine Masala verarbeitet. Tüchtig Knoblauch, eine Zimtstange, frischen Ingwer, 6 getrocknete rote Chili, Koriander- und Kreuzkümmelsamen, Nelken, Kokosraspeln, Cashewnüssen und Zwiebeln. Die Gewürze werden in eine Pfanne geröstet (sensationeller Duft) und dann mit Wasser zu einer Paste püriert. Die Hühnerteile werden in den Masala gegart. Dazu gibt es Basmatireis.

Das war es eigentlich. Das Hähnchen war wunderbar. Schärfer darf es aber nicht sein. Dierk hat sich mit indischem Essen versöhnt (obwohl er in Indien geboren ist, war er skeptisch), weil es so lecker war.

Tipp 1: die Masala muss wirklich fein püriert werden; unsere war etwas grob

Tipp 2: die Farbe der Masala war nicht schwarz sondern ehe langweilig. Bei nächsten mal vielleicht etwas Kurkuma?

heute kochen wir das F

17 Apr

Heute haben wir einen Mitkocher: Peter

Das ist gut, weil Peter hat eingekauft: Frankenwein + Feine Schokolade + Fragole > alles lecker, feinste Ware.

Das F ist heute Fricassé de frango:

Wer mal Spaß haben will, kann sich die Google-Übersetzung ansehen. Wir erfahren, dass „Im Dienste der Wein (cool), aber nicht kalt” meint, dass ein Wein nicht zu kalt serviert werden sollte.

Die Speisenfolge haben wir mit Feldsalat eröffnet. Dann ging es an die Kocherei. Im Rezept wird das Hühnchen in Zitronensaft gelegt. Peter hat sein Gesicht verzogen und am Schluss mit Sahne und Eigelb eine leckere und essbare Soße produziert (wenn er ehrlich ist, war es ihm immer noch zu säuerlich; Meckere mecker; er meint eine halbe Zitrone und eine Teetasse Wein hätten ausgereicht).

Anmerkung: das Rezept ist aus Brasilien. Dort misst man in Tassen. Teetassen oder Kaffetassen. Hier hätten zwei Espressotasse gereicht (meint Peter).

Das Ergebnis: lecker und gut. Als Beilage gab es Reis.

Betty fand als Digestiv eine Flasche Fernet Branca. Die stand wohl schon etwas länger > brrrrr. Es war nur noch der Geschmack von Lakritze und Alkohol übrig. Wir kaufen mal eine neue Flasche.

Zur zweiten Flasche Frankenwein probierten wir dann die Fragole. Mit einem Schuss Cointreau. Prost, bis zum G am nächsten Freitag

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