Schlagwort-Archiv: Japan

heute ist Sonntag in München

14 Mar

Was macht man am Sonntag in München > einen Spaziergang durch die Maxvorstadt:

Wir fangen inder Pinakothek der Moderne an (Sonntags Eintritt nur 1,- €) und sehen eine subtile Fotoausstellung von Peter Loewy. Er fotografiert unscharf Gesichter in Gemälden und wir erkennen auf einmal “Menschen” von Dürer bis Katz. Gefällt uns. Wie immer beeindruckt die Architektur des Museums. Den Kaffee den wir uns verdient hatten, haben wir so nicht verdient: erst warten in der Schlange (obwohl 3 Leute hinterm Tresen) dann eine Plörre bekommen, die wir nach zwei Schluck zurückgegegben haben. Pfui, Abzocke!

Es war Mittagszeit und wir sind ein paar Schritte weiter in einem japanischem Lokal, besser Imbiss, eingekehrt. Das Essen im Warmi war lecker und günstig, das Lokal sehr einfach. Da gehen wir wieder hin.

Noch ein paar Schritte und wir waren im Schellingsalon. Hier gibt es seit 120 Jahren Essen, Bier und Billard > Münchner Gemütlichkeit. Wir haben Max (4 Wochen alt) vom Nachbartisch kennengelernt. Er war noch in Begleitung seines Vaters und der Tante (Prognose: das wird sich in ca. 15 Jahren ändern).

heute kochen wir das I

27 Feb

Wir wollen unsere Leser nicht langweilen und wieder “indisch” kochen. Wir langweilen sie lieber, indem wir wieder den “Ingwer” zum Rezeptgeber machen: heute kochen wir also Schweinefleisch mit Igwer bzw. Butaniku no shogayaki, wie unsere japanischen Freunde sagen.

Wir haben das Schweinefilet gründlich geputzt und dann kurz in den Tiefkühler gelegt. Etwas angefroren läßt es sich leichter in dünne Scheibchen schneiden. Dann mußte es noch in der Marinade aus Mirin, Sojasoße und etwas Weinbrandt (letzteres war etwas improvisiert) mit frischem Ingwer ziehen.

Der Rest geht wie gehabt: Im Wok scharf anbraten, zur Seite stellen und dann das Gemüse im Wok garten. Diesmal gab es Sojasprossen, Karotten, Zuckererbsen und grünen Paprika. Dazu Basmatireis.

Vorab haben wir tiefgefrorene Frühlingsrollen frittiert. Mal sehen, ob wir die nicht mal selbst machen, vielleicht beim nächsten F-Kochen.

Heute kochen wir das Y

11 Sep

Wir sind überrascht, was das ABC für Anforderungen stellt. Auf unserer Buchstabensuche sind wir rund um die Welt gereist und wir kommen langsam zum Ende des Alphabets. Das Y bringt uns noch einmal zum Grübeln: es gab Vorschläge, ein Yak zu braten, Yam auszubuddeln oder Yoghurt anzusetzen. Alles nicht unser Ding…

Wir finden in Fernost einen populären Snack, nämlich Yakitori! Wir kennen in München Mitbürger aus 167 Nationen (Stand Ausländeramt Mitte 2008) und natürlich auch Japaner. Im netter Japan-Shop in der Westenriederstraße (Nähe Isartor) gibt die richtigen Zutaten.

Ein toller Tipp (wir waren skeptisch) hat uns überrascht. Wir nehmen in unser Snack-Repertois auf: tiefgekühlte (Foto) Sojabohnenschoten!! Die werden kurz blanchiert und dann kann man die knallgrünen Bohnen aus den Schoten pulen. Lecker! Schmeckt ein wenig nussig, hilft über den gröbsten Hunger hinweg und ist sicher gesünder als Erdnüsse.

Jetzt zum Yakitori. Es geht um gegrillte Hühnerspießchen. Im Internet haben wir dutzende unterschiedliche Rezepte gelesen und uns an einem Rezept orientiert. Wichtig ist, dass man die Spieße nicht zu lange brät. Das Fleisch soll noch saftig bleiben. Das ist uns perfekt gelungen und wir haben es geliebt. Zartes Hähnchen mit Frühlingszwiebeln und Paprika. Die Marinade hat so etwas von Honig. Lecker.

Damit haben wir Japan verlassen und (zur Sicherheit, wir wußten ja nicht, dass uns das schmeckt) Basmatireis und den Rest des Gemüses zubereitet. Eine Beilage, die eigentlich nicht nötig wäre (das kommt davon, wenn man einen Snack zum Hauptgericht bestimmt).

Nächste Woche wird es wieder einfach. Wir kochen das Z.

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