Wir sind wieder beim W. Hier lauert ein Rezept, das wir zwar schon gekocht haben, aber dem wir nicht widerstehen können: Wiener Schnitzel, natürlich vom Kalb.
Dazu gab es Bratkartoffeln und Kopfsalat. So richtig gut ist das Schnitzel nicht gelungen, da die Semmelbrösel zu grob waren (selbst gemacht aus Brotresten, aber nicht fein genug). Es hat wunderbar geschmeckt, aber optisch waren wir etwas enttäuscht.
Zum Trost gab es noch einen Wiener Kaiserschmarren mit Apfelkompott. In der Hofbräu Kunstmühle, der letzten Mühle in der Innenstadt von München, haben wir Weizendunst gekauft. Das ist ein besonders griffiges Mehl, das uns für den Kaiserschmarren empfohlen wurde. Es hat bestens geklappt. Da bleiben keine Wünsche offen.
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- Apfelkompott
Den Kaiserschmarrn verdanken wir angeblich Kaiser Franz Joseph I, der auf die Verfeinerung des ungarischen Palatschinken stand. Was hat das mit uns zu tun?
> Erstens historisch: der Franzl war immerhin der Gatte unserer Sissi, die in München geboren wurde (in der Ludwigstraße im Herzog-Max-Palais, also nicht weit von hier; heute erinnert eine Gedenktafel an sie)
> Zweitens historisch: die Ungarn haben beim Paneuropäischen Frühstück den eisernen Vorhang geöffnet. Die Ungarn haben wurden damit endgültig Teil der deutschen Wiedervereinigung.














































