Erfindung des Omelett: der Gedanke, dass die Zubereitung von Eiern als Omelett “erfunden” wurde, ist zunächst verblüffend. Eier in der Pfanne zu braten, gehört für viele zu den ersten Gerichten, die man als Kind (manche erst als Erwachsene, gell Anja?) zubereitet.
In diesen Tagen gehen die Unruhen wegen der Wahlen im Iran durch die Medien. Dort kocht man Kookoo, eine Eierspeise, die bereits im antiken Persien bekannt war und als Vorläufer des Omletts gilt. Kookoo ist ein dicker Eierfladen, der in Streifen geschnitten wird und zu Reis, aber auch im Sandwich serviert wird.
Das Omelette ist eine französische Variante des antiken Kookoo. Der Begriff ist wohl seit der Mitte des 16. Jahrhunderts gebräuchlich und taucht in dieser Schreibweise erstmals 1746 in Menons Kochbuch La Cuisinière bourgeoise auf, einem überaus erfolgreichem Kochbuch (150 Auflagen in 120 Jahren), das sich erstmals an die Frau als Köchin richtete.
Es gibt international hunderte von Omelett-Rezepten. In Italien finden wir Frittata, in Spanien Tortilla, in Kamodscha Bi pong moun und in Israel das aus Russland mitgebrachte Debilovka.
Wir bereiten heute, was Kühlschrank und Balkon in drei Varianten so hergibt:
1. Schinken, Zwiebel, Knoblauch
3. Zwiebel, Knoblauch, Tomaten, Kräuter, Parmesan
Die 6 Eier haben wir verkleppert (sagt man so, liebe Mutter?) und etwas gesalzen. In der Pfanne haben wir statt Butter etwas Ghee (geklärte Butter aus dem Asia-Laden) gegeben und die Eiermasse in drei Portionen (wegen der drei Varianten, alles klar..?) gebacken. Wichtig: nicht wenden! Die Eiermasse ist unten gar und oben etwas “saftig”.
- Funde aus Kühlschrank und Balkon
- Grünzeug vom Balkon
- es geht los
- Eier verkleppern
- Brot
- Cuisinière bourgeoise
- bürgerlicher Koch
- Nr. 1 Schinken & Zwiebeln
- Nr. 2 Broccoli & Feta
- Nr. 3 Tomaten & Kräuter
Für die Version Nr. 1 wurden die Zwiebeln mit etwas Chilli und Knoblauch vorher angedünstet und der Schinken angebraten.
Für die Variante Nr. 2 haben wir den Broccoli separat gedünstet und den Feta-Käse in dünnen Scheiben aufgelegt.
Schließlich (eigentlich schon satt) haben wir wieder Zwiebeln, Knoblauch und Chillie angedünstet und für die Nr. 3 auf die Tomaten die frische Kräuter vom Balkon (alles was grün ist) sowie Parmesan gestreut.
Betty mochte die Nr. 2, Dierk bevorzugte die Nr. 3. Immerhin sind wir gut satt geworden.





































