Schlagwort-Archiv: Reis

Heute kochen wir das R

30 Mai

Heute kochen wir zu viert ein Reisgericht mit Ananas aus Thailand: Khao Pad Sapparot.

Der Reis wird am Vortag gekocht und mit allen Zutaten nach und nach im Wok gegart: Knoblauch, Chillie, Ingwer, Paprika, Eierfladen, Erbsen, Mais, Schinken, Ananas und Putenfleisch. Das Besondere ist die frische Ananas, die wir aushöhlen und zum  Servieren benutzten. Damit sie nicht so viel Saft zieht, wird sie 10 Minuten im Ofen erhitzt.

Zum Ergebnis: Das war nichts! Es hat uns nicht geschmeckt! Die Kombination von Schinken und Ananas hat nicht geklappt. Schade.

Heute kochen wir das J

6 Mar

Wir nehmen das heutige Ergebnis vorweg:

- unser heutiges J schmeckt lecker, sehr lecker

- unser J klingt gut

- unser J ist eine Fusion aus vielen Einflüssen

> heute kochen wir Jambalaya!

Wir lenken unseren Blick auf New Orleans, der größten Stadt in Lousiana, USA. Hier gibt es ungeheuer viel Wasser (das Stadtgebiet liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist eingedeicht) und wurde von Franzosen 1718 unter dem Namen La Nouvelle-Orléans gründet. 1762 ging die Stadt an die Spanier, die ihrerseits Florida verloren. Im Jahr 1800 ging die Stadt wieder an Frankreich zurück, bis es von Napoleon 1803 an die USA verkauft wurde. Damals hatte die Stadt rd. 10.000 Einwohner.

Den Bewohnern mit französicher Abstammung, den Kreolen (aus spanisch criollo; nicht verwechseln mit Kreolen in anderen Landstrichen und Sprachen; dort bezeichen sie andere Abstammungen), verdanken wir unser heutiges Rezept. Aus Frankreich stammt der Dreiklang von fein gehackten Zwiebeln, Gemüsepaprika und Staudensellerie. Dazu kommt gebratenes Fleisch oder Schinken, Tomaten und Reis. Der Reis wird mit dem Gemüse und dem Fleisch in einem großen Topf ähnlich wie eine spanische Paella gegart und bekommt einen karibischen Einschlag (aha: Fusion!).

Was bedeutet nun Jambalaya? Es gibt nur einen berühmten Song von Hank William zum Rezept, aber viele Versuche die Wortbedeutung zu erklären. Uns gefällt am besten folgende: jamb steht für jambon (franz.: Schinken), ala steht für à la (franz: in Art von) und ya steht für ya (westafrikanisach für Reis > alle Rechthaber können jetzt gegen uns Romantiker protestieren: es gibt keine afrikanische Sprache, in der Reis Ya heißt…ok…aber die Geschichte ist hübsch!).

Jambalaya, das kochen wir wieder!

Heute kochen wir das E

31 Jan

Endlich kommen wir mit dem Buchstaben E zur Ente!

Susan, die als versierte und experimentierfreudige Köchin gilt, hat uns ein persiches Rezept rausgesucht: Ente mit Walnuss- und Granatapfelsauce oder Xoresht-E Fesenjan oder in anderer Schreibweise Khoresht-e fesenjān, das als luxoriöses Winteressen (in München liegt tüchtig Schnee, die Voraussetzungen passen also) beschrieben wird.

Wir nehmen Tipps gerne an und sind Susans Empfehlungen gefolgt:  Wir haben also nur die Hälfte der angegebeben Walnussmenge verwendet und die Entenbrüste separat gegrillt, damit das Fett austritt (die Wohnung dürfte jetzt mehrere Tage nach Ente ….ähm, duften….). Die Walnusssauce sollte einige Stunden köcheln und hat es bei uns auf gefühlte 3 Stunden gebracht. Der Blick auf die Uhr zeigte uns aber, dass schon nach einer Stunde Schluss war. Das passiert, wenn man Hunger hat.

Dazu gab es Reis, der eine feste Kruste hatte. Reis wurde übrigens lange vor unserer Zeit in Mesopotamien kultiviert. In unserer Zubereitungsart heißt er Chelow.

Unsere Meinung zum Ergebnis: wir haben kein neues Lieblingsessen gefunden. Es ist lecker, aber uns fehlen die scharfen Gewürze. Der Reis hingegegen ist wirklich gut gelungen.

Heute kochen wir das I

15 Mai

Iiiii,……… wie indisch!

Nach längerem Suchen fand Betty im Internet einige anregende Rezepte. Erstmal gab es eine große Einkaufsliste. Gelobt sei unser Asien Laden am Hollenzollernplatz. Alle Gewürze und den Reis hat sie dort bekommen. Die restliche Zutaten waren kein Problem.

Vorspeise (Seite 8, 2. Rezept im Pdf): ganz einfach! Tomaten mit Joghurt. Der Pfiff liegt in der Sauce. Schwarze Senfkörner werden mit einer grünen Chilischote in Öl gegart (Tipp: Deckel bereit halten, die Körner sind winzig und springen aus der Pfanne). Wir waren erstaunt, dass es nicht zu scharf war. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Hauptspeise: Huhn mit Cashewnüssen in schwarzen Gewürzen (Seite 28 im Pdf). Mhmmm…!

Wir habe eine beeindruckende Zahl und Menge an Gewürzen zu eine Masala verarbeitet. Tüchtig Knoblauch, eine Zimtstange, frischen Ingwer, 6 getrocknete rote Chili, Koriander- und Kreuzkümmelsamen, Nelken, Kokosraspeln, Cashewnüssen und Zwiebeln. Die Gewürze werden in eine Pfanne geröstet (sensationeller Duft) und dann mit Wasser zu einer Paste püriert. Die Hühnerteile werden in den Masala gegart. Dazu gibt es Basmatireis.

Das war es eigentlich. Das Hähnchen war wunderbar. Schärfer darf es aber nicht sein. Dierk hat sich mit indischem Essen versöhnt (obwohl er in Indien geboren ist, war er skeptisch), weil es so lecker war.

Tipp 1: die Masala muss wirklich fein püriert werden; unsere war etwas grob

Tipp 2: die Farbe der Masala war nicht schwarz sondern ehe langweilig. Bei nächsten mal vielleicht etwas Kurkuma?

heute kochen wir das F

17 Apr

Heute haben wir einen Mitkocher: Peter

Das ist gut, weil Peter hat eingekauft: Frankenwein + Feine Schokolade + Fragole > alles lecker, feinste Ware.

Das F ist heute Fricassé de frango:

Wer mal Spaß haben will, kann sich die Google-Übersetzung ansehen. Wir erfahren, dass „Im Dienste der Wein (cool), aber nicht kalt” meint, dass ein Wein nicht zu kalt serviert werden sollte.

Die Speisenfolge haben wir mit Feldsalat eröffnet. Dann ging es an die Kocherei. Im Rezept wird das Hühnchen in Zitronensaft gelegt. Peter hat sein Gesicht verzogen und am Schluss mit Sahne und Eigelb eine leckere und essbare Soße produziert (wenn er ehrlich ist, war es ihm immer noch zu säuerlich; Meckere mecker; er meint eine halbe Zitrone und eine Teetasse Wein hätten ausgereicht).

Anmerkung: das Rezept ist aus Brasilien. Dort misst man in Tassen. Teetassen oder Kaffetassen. Hier hätten zwei Espressotasse gereicht (meint Peter).

Das Ergebnis: lecker und gut. Als Beilage gab es Reis.

Betty fand als Digestiv eine Flasche Fernet Branca. Die stand wohl schon etwas länger > brrrrr. Es war nur noch der Geschmack von Lakritze und Alkohol übrig. Wir kaufen mal eine neue Flasche.

Zur zweiten Flasche Frankenwein probierten wir dann die Fragole. Mit einem Schuss Cointreau. Prost, bis zum G am nächsten Freitag

heute kochen wir das D

3 Apr

Das war eine Überraschung > am Nachmittag haben wir brainstroming gemacht: vom Döner sind wir bei Dal Bhat Tarkari gelandet. Schwupti, wupti haben wir ein Rezept gefunden.

und los geht’s: einkaufen, kochen, bruzeln, Gewürze mörsern > wir waren völlig überrascht, es schmeckt! und es geht flott!!

Unsere Currymischung war recht mild, könnte etwas intensiver sein. Lecker war der Jogurt als Sauce oder Beilage.

Es lebe Nepal.

Aber: unsere Recherche hat ergeben, dass Dal hier als Suppe gereicht wird. Dal ist die Linsensuppe, Bhat ist der Reis, Takari ist das Gemüse. Das Rezept stimmt nicht, denn bei der Zugabemenge von Brühe gibt es nur einen Brei!!

Trotzdem sehr gut.

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