Wir nehmen das heutige Ergebnis vorweg:
- unser heutiges J schmeckt lecker, sehr lecker
- unser J klingt gut
- unser J ist eine Fusion aus vielen Einflüssen
> heute kochen wir Jambalaya!
Wir lenken unseren Blick auf New Orleans, der größten Stadt in Lousiana, USA. Hier gibt es ungeheuer viel Wasser (das Stadtgebiet liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist eingedeicht) und wurde von Franzosen 1718 unter dem Namen La Nouvelle-Orléans gründet. 1762 ging die Stadt an die Spanier, die ihrerseits Florida verloren. Im Jahr 1800 ging die Stadt wieder an Frankreich zurück, bis es von Napoleon 1803 an die USA verkauft wurde. Damals hatte die Stadt rd. 10.000 Einwohner.
Den Bewohnern mit französicher Abstammung, den Kreolen (aus spanisch criollo; nicht verwechseln mit Kreolen in anderen Landstrichen und Sprachen; dort bezeichen sie andere Abstammungen), verdanken wir unser heutiges Rezept. Aus Frankreich stammt der Dreiklang von fein gehackten Zwiebeln, Gemüsepaprika und Staudensellerie. Dazu kommt gebratenes Fleisch oder Schinken, Tomaten und Reis. Der Reis wird mit dem Gemüse und dem Fleisch in einem großen Topf ähnlich wie eine spanische Paella gegart und bekommt einen karibischen Einschlag (aha: Fusion!).
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Vorspeise, lecker!
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Händchenbrust, Paprikawurst und Kochschinken
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alles zusammen brutzeln
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Gemüse
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noch mal Gemüse
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Gemüse klein
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Jambalaya
Was bedeutet nun Jambalaya? Es gibt nur einen berühmten Song von Hank William zum Rezept, aber viele Versuche die Wortbedeutung zu erklären. Uns gefällt am besten folgende: jamb steht für jambon (franz.: Schinken), ala steht für à la (franz: in Art von) und ya steht für ya (westafrikanisach für Reis > alle Rechthaber können jetzt gegen uns Romantiker protestieren: es gibt keine afrikanische Sprache, in der Reis Ya heißt…ok…aber die Geschichte ist hübsch!).
Jambalaya, das kochen wir wieder!