Schlagwort-Archiv: Römertopf

Heute kochen wir das K

21 Mai

Heute haben wir Gäste:

Zenaida, die gestern aus Tallin kam und auf dem Weg nach Buenos Aires ist.

Peter S., der uns mit Kochkenntnis unterstützt und

Pee, der unseren Blog auf den Weg gebracht hat.

Als Vorspeise gibt es einen Kopfsalat, mit Karottenjulienne, Kresse mit einer sensationellen (verantwortlich: Zenaida) Kräuter-Balsamicosauce. Angerichtet in einem neumodischen, lila Mörser. Wir sind glücklich, dass Kopfsalat wieder etwas in Mode gekommen ist. Er erinnert uns an die Gemüsegärten unserer Großeltern.

Unser Metzger hat sich wieder bewährt. Vielen Dank Frau Bruckner, welche ist die Frau des Metzgers (Augustenstraße, Ecke Hessstraße)! Der Kalbsbraten war herrlich: angebraten in der Pfanne, Zwiebelchen dazu, Kalbsknochen und abgelöscht in Weisswein. Alles ab in den Römertopf für ca. ein Stündchen.

Jetzt kam die große Stunde von Peter S.: fränkische Klöße. Croutons sanft in einer Pfanne mit Olivenöl gebacken, Tüte mit Kloßteig auf > kneten, knatschen und kreieren. In siedendem Salzwasser ca. 25 Minuten ziehen lassen.

Als Beilage gab es Karotten: geschnippelt, geschnappelt und ca. 15 Minuten gekocht.

Jetzt kommen wir zur Krönung: statt einer Kirsche obenauf (cherry on the top) haben wir eine Sauce gemacht: Schinkenspeck angebraten, klein geschnittene Champignons, den Jus vom Braten und Sauerrahm! Das war es. Sensationell.

Als Begleiter gab es Wein vom Kalterer See, Auslese Classico, wieder eine Empfehlung von unserer Nordendquelle und kaltes Kranenwasser.

Dann folge Bettys große Stunde: Klosterliköre, die Kollektion! Die Auswahl ging von Ettaler Klosterhopfen, Chartreuse, Chiemseer Klosterlikör, Andechser Klosterkräuter.

Wer glaubte an eine Steigerung? Peter S. machte es möglich: Kääääsekuche, selbst gemacht. Kaffee dazu.

heute kochen wir das H

8 Mai

H wie Hähnchen mit Historie

Wir lieben Hähnchen und denken immer ans Oktoberfest: halbes Händerl! Wunderbar. Dazu ein Augustiner (seit dem Jahr 1328) = doppelt wunderbar.

Wie nehmen  ein frisches Brathänderl vom Elisabethmarkt. Allerlei Gemüse und …. erst einmal einen Ohnmachtshappen: kurz bevor ein Frühlingssturm über München wütete,  hatten wir auf dem Balkon ein Tomaten-Oliven-Brot vom Hofpfister (seit dem Jahr 1331) mit Frischkäsen mit Bärlauch und ein Frischkäse Typ „Wellness“ (Szene bei Karstadt am Nordbad: Käseverkäufer fragt Kundin, ob sie noch Wünsche habe. Sie habe noch tausende…..die Frage sei sehr raffiniert, antwortet die üppige Dame und fährt fort, ihre Antwort sei viel gefährlicher ….der Verkäufer schnitt derweil  mit roten Ohren den gewünschten Käse).

Wir kochen: Betty leert das Händerl aus (Innereien), mariniert es mit Zitronensaft (üppig), Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Öl. Das Tier wir mit Kräutern vom Balkon gefüllt (Zitronenthymian + Majoran + Pfefferminz + Rosmarin + Salbei = alles was grün ist und kein Unkraut) und ab in den Römertopf. Einiges von dem Grünzeug endete auch unter der Haut des Vogels. Im Ofen bei 230 Grad garte das Hähnchen ca. eine Stunde.

Das Gemüse haben wir blanchiert: Karotten, Broccoli und Kartoffeln und mit Rosmarin und  Öl kurz gebacken.

Das  Ergebnis: herrrrrrliches Hähnchen…etwas sauer vielleicht….Lecker und leicht

Wichtig: wir haben unser liebstes Münchener Bier getrunken: Helles von Augustiner. Damit kam fast ein Wies´n-Feeling auf: Händel und Augustiner. Was für ein Abend!

Wir freuen uns auf das I in der kommenden Woche!

heute kochen wir das Ä

12 Apr

Heute am Ostersonntag, also außerhalb unserer Reihe, holen wir die vergessenen Buchstaben nach. Heute also das Ä.

Unsere Mitkocher Conny, Peter und Pee haben geschnippelt, geschält, geschwenkt, fotografiert > dann gab es unser Festessen. Das Ergebnis vorweg: es hat allen geschmeckt, alle waren satt (der Wein war dann auch all).

Es gab:

Prosäcco (als Apero) + Äsparagus + Ärdäpfel + Äko-Putä + Sälät +Wäin  (=Prosecco + Asparagus + Kartoffeln + Öko-Putenbraten + Salat + tüchtig Wein).

Der Putenbraten landete für 40 Minuten im Römertopf. Er schwamm zusammen mit Knoblauch, Salbei, Rosmarin, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in reichlich Geflügelfonds (wie in der internationalen Finanzwelt ist der Fonds auch hier reduziert).

Bei den Kartoffeln haben wir es uns einfach gemacht. Im Supermarkt gibt es sog. Ökokartoffeln, die recht klein sind und mit Schale gekocht werden. Die fertigen Kartöffelchen werden dann in einer Pfanne in Butter geschwenkt. Man bekommt dazu eine Gewürzmischung, die das ganze zu „Kräuterkartoffeln” aufwertet. Betty liebt es, Dierk findet die Gewürze etwas zu intensiv.

Zum Spargel: weiß, fingerdick > großzügig schälen und klassisch kochen.

Läckä (Lecker)!!

Zum Abschluss gab es einen Äpfelkuchen mit Espresso.

Für besonders Neugierige: Wein = Lenz, Riesling trocken aus dem Rheingau, 2008

Fazit: Danke für unsere Freunde, die sich wacker als Mitesser gehalten haben

Aufruf: wer kennt Rezepte mit Ä? Wir brauchen Ideen für den zweiten Durchlauf.

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