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Heute kochen wir das P

26 Jun

Als Mitkocher finden sich Armin, Peter S und Dicki der Hund ein und wir besprechen gemeinsam bei einer batida de morango und einem kleinen Vorspeisenteller (Salami, pepino = Gürkchen, Oliven, Tomatenbrot vom Bäcker Schulz am Viktualienmarkt) die möglichen Speisen mit P.

Zunächst aber zur batida de morango: batidas sind in Brasilien sehr beliebt. Wir haben dazu frische, gesüßte Erdbeeren, mit Eis, etwas Orangesaft und Kokosmilch gemixt. Mit einem kräftigen Schuss brasilianischer Cachaça, dem besonderen Zuckerrohrschnaps, finden wir eine inspirierte Basis für den Abend.

So vorbereitet konnten wir die unpassenden Vorschläge aussortieren (der zunächst als „Topvorschlag“ eingebrachten Pansen wurde abgelehnt) und wir fanden bei Pasteis zusammen:

Pasteis (singular: pastel) sind brasilianische Teigtaschen, die frittiert werden. Man findet sie dort auf jedem Wochenmarkt mit allen möglichen Füllungen frisch zubereitet.

Wir haben zwei Füllungen zusammengebracht:

1) Hackfleisch mit Oliven:

Eier wurden hart gekocht, Hackfleisch angebraten, Zwiebeln und Knofi angeschwitzt (ja, richtig: die Reihenfolge wäre umgekehrt besser gewesen! wir haben das Hackfleisch wieder aus der Pfanne genommen, Zwiebeln etc. angeschwitzt und alles wieder vereint; das kommt davon, wenn so viele Köche den Brei verderben). Peter legt Wert auf die Erwähnung der Petersilie, die wir am Balkon geerntet und mit Oliven beigefügt haben. Mit einer kleinen Dose Tomaten aus der Dose wurde die Masse etwas saftiger.

1) Palmito mit Tomaten:

Betty gab das Kommando für die zweite Füllung: Armin schnippelte hartgekochte Eier, Tomaten und Palmito. Peter hat alles pfannenmäßig gerührt und Betty hat unter dem Eindruck zweier Mitarbeiter (Küchensklaven) die Ansagen gemacht.

Palmito kauft man hier in Dosen. Diese Palmherzen sind das Mark von Palmen. Sie werden nach ca. 10 Jahren gefällt und man gewinnt dann das weiße Innere. Leider gibt jede Palme nur weniger als ein Kilo her, weshalb Palmito recht teuer ist. Der Geschmack wird als nussig beschrieben. Ich meine aber, dass er ebenso wie der von Spargel, Artischocken oder Kapern so ungewöhnlich, das man ihn schwer beschreiben kann.

Wie macht man daraus Pasteis?

Wir haben uns um professionelle Produktion der Teigtaschen bemüht. Der Auslöser kam von Betty. Sie hatte von ihrem letzten Brasilienurlaub fertigen, dünn ausgerollten Teig mitgebracht und eingefroren, der nur noch gefüllt werden musste. Dann ging ab in die Friteuse (nicht wir, sonder die pasteis) und nach wenigen Augenblicken war das Abendessen fertig.

Liebe Leser, das war eine lange Vorrede bis zum Ergebnis: pasteis sind lecker, mindestens so üppig wie frittierte Schokoriegel (gibt es wohl in Schottland, wie Armin berichtet) und machen satt. Als Alibi haben wir eine Salat dazu gegessen.

Wichtig: zum Würzen muss man Molho de Pimenta nehmen. Das macht das ganze pikant (danke Peter für das Wort).

Zum Nachtisch gab es (gekaufte) Panacotta (Betty kennt den Trick, den Aha-Effekt: man drückt unten auf die Schachtel und es macht erst Klick und dann blubb; die panna cota löst sich aus dem Kunststoffschälchen). Peter serviert den Prosecco und damit kommt der Abend zu seinem Höhepunkt: Prost mit Prosecco

Heute kochen wir das K

21 Mai

Heute haben wir Gäste:

Zenaida, die gestern aus Tallin kam und auf dem Weg nach Buenos Aires ist.

Peter S., der uns mit Kochkenntnis unterstützt und

Pee, der unseren Blog auf den Weg gebracht hat.

Als Vorspeise gibt es einen Kopfsalat, mit Karottenjulienne, Kresse mit einer sensationellen (verantwortlich: Zenaida) Kräuter-Balsamicosauce. Angerichtet in einem neumodischen, lila Mörser. Wir sind glücklich, dass Kopfsalat wieder etwas in Mode gekommen ist. Er erinnert uns an die Gemüsegärten unserer Großeltern.

Unser Metzger hat sich wieder bewährt. Vielen Dank Frau Bruckner, welche ist die Frau des Metzgers (Augustenstraße, Ecke Hessstraße)! Der Kalbsbraten war herrlich: angebraten in der Pfanne, Zwiebelchen dazu, Kalbsknochen und abgelöscht in Weisswein. Alles ab in den Römertopf für ca. ein Stündchen.

Jetzt kam die große Stunde von Peter S.: fränkische Klöße. Croutons sanft in einer Pfanne mit Olivenöl gebacken, Tüte mit Kloßteig auf > kneten, knatschen und kreieren. In siedendem Salzwasser ca. 25 Minuten ziehen lassen.

Als Beilage gab es Karotten: geschnippelt, geschnappelt und ca. 15 Minuten gekocht.

Jetzt kommen wir zur Krönung: statt einer Kirsche obenauf (cherry on the top) haben wir eine Sauce gemacht: Schinkenspeck angebraten, klein geschnittene Champignons, den Jus vom Braten und Sauerrahm! Das war es. Sensationell.

Als Begleiter gab es Wein vom Kalterer See, Auslese Classico, wieder eine Empfehlung von unserer Nordendquelle und kaltes Kranenwasser.

Dann folge Bettys große Stunde: Klosterliköre, die Kollektion! Die Auswahl ging von Ettaler Klosterhopfen, Chartreuse, Chiemseer Klosterlikör, Andechser Klosterkräuter.

Wer glaubte an eine Steigerung? Peter S. machte es möglich: Kääääsekuche, selbst gemacht. Kaffee dazu.

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