Nach der Enttäuschung der letzten Woche haben wir uns an unsere bayerisch-griechischen Wurzeln erinnert und kochen eine Moussaka.
Das von den Osmanen befreite Griechenland wählte 1832 den damals 16-jährigen Otto I zu ihrem König. Er war der Sohn von König Ludwig I von Bayern (der von Lola Montez) und wurde – was sonst im “modernen” Baiern – in Schloss Mirabell in Salzburg geboren. Sein Krönungsornat ist im Bayerischen Nationalmuseum zu sehen (sehr schick; er sah auch gut aus, aber das ist wohl mit 16 normal). Die Griechen waren wohl nicht so glücklich mit ihm, so dass er 1864 das Regieren sein ließ und seinen Lebensabend in Bamberg verbrachte.
Der stolze Papa hatte schon 1825 die Schreibweise von Baiern in Bayern – mit dem griechischem Y- geändert und Bayern hat den Freunden in der Ägäis unsere weiß-blauen Farben geschenkt (stimmt leider nicht, denn die waren schon 1822 blau-weiß…die Vorstellung macht aber die Bayern bis heute glücklich).
Wir haben uns an diesem Kochabend mit einem herrlichen Ouzo eingestimmt. Anis gibt die Grundlage für diesen Genuss.
Moussaka ist dieser griechische Auflauf mit Auberginen, Hackfleisch (vom Lamm, haben wir nicht bekommen > vom Rind), Kartoffeln und einer Bechamelsauce. Nun erfahren wir, dass dieser Auflauf vom arabischen Wort مسقعة abstammt, was auch immer das heißen mag. Angeblich bedeutet es chilled, also abgekühlt. Damit kommen wir wieder zu unserem Kochabend. Die Moussaka war lecker, aber richtig interessant wurde sie erst, als sie etwas abgekühlt war. Erst dann kam das Aroma von Gemüse, Kartoffeln und Gewürzen (frische Kräuter, Zimt, Muskat) richtig zum Tragen.
- Ouso
- Gemüse, viel Gemüse
- schön schichten
- Moussaka
- Hmmmm!




























